Der lange Weg...

Wir hatten keine Ahnung, wie man bei einem Hausbau vorgeht. Daher haben wir erstmal mit Town & Country Kontakt aufgenommen.

10.02.2011    1. Termin mit Herrn Collet von Town & Country in Oberhaching

 

                  Dabei haben wir festgestellt, dass wir nicht einmal unser genaues Budget kennen.

                  Deshalb:

 

16.02.2011    1. Termin mit der Finanzberaterin, Frau Hoffmann

 

                  Nun wussten wir, in welchem Rahmen wir uns bewegen können, und so:

 

17.02.2011    2. Termin mit Herrn Collet: Vertragsunterzeichnung!!!!

 

24.02.2011    2. Termin mit Frau Hoffmann, bei dem sie die Kreditabwicklung übernommen hat.

Im März hat sich überhaupt nichts getan, dafür ging es dann im April rasant weiter:

 

05.04.2011    Termin mit dem Architekten Herrn Späth zum Planungsgespräch.

                  Dabei kam es zu einer kuriosen Entwicklung:

                  T & C hatte den Bebauungsplan von Irschenberg nicht beachtet, als sie die

                  Angebote ins Internet stellten. Nun kam heraus, dass die Irschenberger eine

                  Mindestgrösse der Häuser vorschreiben. Dadurch können wir für nur wenig mehr

                  Aufpreis ein grösseres Haus bauen als ursprünglich vorgesehen!

                  Allerdings müssen wir den Aussenverputz in Eigenleistung bewerkstelligen, was

                  aber in Ordnung ist, weil wir sowieso eine Holzverschalung machen wollten, wie

                  es in Oberbayern üblich ist.

                  Die ersten grauen Haare: statt des gewünschten Carports müssen wir eine

                  Unterflurgarage errichten, was ein kleines Loch in unsere Kasse reisst.

In den folgenden Wochen haben wir mit Herrn Späth Pläne ausgetauscht, Unmengen an Telefonaten geführt und uns die Köpfe zerbrochen.

 

Nun bauen wir ein Lichthaus 112, das aber von der Grundfläche her vergrössert ist, und dessen Grundrisse zumindest im Erdgeschoss überhaupt nicht mit der Modellvariante übereinstimmt. Schön so!

Die Modellvariante
Die Modellvariante

13.04.2011    Termin mit dem Notar zur Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Grundstück  

19.05.2011    Erste Kontaktaufnahme mit der Baufirma, die Firma Görz GmbH in Rosenheim,

                  sowie der Firma Beton Bernrieder, ebenfalls aus Rosenheim, wegen der

                  Unterflurgarage.

                  Deren Angebot für eine Luxusgarage wird überarbeitet für normale Menschen,

                  wie wir es sind...

02.06.2011    Hurra - wir haben die Garage bestellt - nach einigen Gesprächen mit Architekt

                  und Fa. Bernrieder sind nun hoffentlich alle Unklarheiten beseitigt...

 

Als nächstes steht am 21.06.2011 das Bauanlaufgespräch an - dann wird's ernst!!!

 

21.06.2011    Trotz ausstehender Baugenehmigung - die Miesbacher sind da ganz genau... -

                  führen wir das Bauanlaufgespräch, in dem wir viele Details klären und

                  festlegen.

                  Ein schöner Moment, endlich sind viele Unklarheiten beseitigt und man hat

                  das Gefühl, dass etwas vorwärts geht.

                  Aber die Baugenehmigung lässt auf sich warten, es müssen Nachbesserungen

                  im Plan gemacht werden, was wieder Zeit kostet.

 

                  Mittlerweile - Anfang Juli - warten wir immer noch, und zwar nun auch auf die

                  Rechnung des Finanzamtes für die Grunderwerbssteuer! Die Umschreibung des

                  Grundstücks erfolgt erst, nachdem die Steuer bezahlt wurde - das ist nicht

                  dumm von Vater Staat, bedeutet aber für uns wieder eine Wartezeit!!!

 

 

Immerhin haben wir mittlerweile das Thema Badezimmer abgehakt, und uns im Fachhandel für Modelle von Toiletten, Badewannen und Armaturen entschieden. So eine Duschwand ist teurer als gedacht...

 

Auch die Fliesen haben wir für das Bad, das Gäste-WC und den Eingangsbereich schon ausgesucht.

 

20.07.2011    Die Grunderwerbssteuer ist bezahlt, dem Eintrag ins Grundbuch steht nichts

                  mehr im Wege.

 

                  Aber: Vergangene Woche hat uns der Bürgermeister zugesichert, dass unser

                  Eingabeplan in der nächsten Gemeinderatssitzung (vorgestern) genehmigt werden

                  würde. Das Problem liegt bei einer Abweichung von 28cm vom Bebauungsplan.

                  Heute haben wir nachgefragt: nix war's! Der Gemeinderat ist sich nicht einig und

                  beschliesst erst nächste Woche!!! Und wie er sich entscheidet, kann noch

                  niemand vorhersagen!!!!!!!

                  Schön langsam verlieren wir die Geduld... Kann man das Grundstück wohl

                  zurückgeben??? Wir möchten nicht erst im Dezember anfangen zu bauen...

...ohne Worte...
...ohne Worte...

30.07.2011    Juchu, der Gemeinderat hat zugestimmt! Jetzt warten wir nur noch auf das Okay

                  der Naturschützer, dann kann's losgehen!

 

20.08.2011   HEUTE IST DIE BAUBEWILLIGUNG GEKOMMEN!!!

 

24.08.2011    Heute haben wir auf dem Bauplatz mit dem Bauleiter und dem Herrn, der den

                  Rohbau durchführen wird, eine Vor-Ort-Besichtigung gemacht. Dabei wurden

                  noch einige Unklarheiten besprochen, und wenn alles glatt läuft, ist nächste

                  Woche wohl schon Spatenstich!

 

                  Durch die Hanglage wird ein spezielles Fundament für die Garage errichtet

                  (anscheinend musste sich der Statiker ziemlich den Kopf zerbrechen...),

                  ausserdem ist auch eine Hangdrainage und zusätzliche Frostschürzen notwendig.

                  Das werden wohl nicht die letzten Zusatzkosten sein, die wir stemmen müssen.

                  Aber siehe oben: niemals aufgeben!